Lidl kooperiert mit Bioland

Lidl Deutschland geht als erster Discounter eine Zusammenarbeit mit Bioland ein, dem Verband für ökologischen Landbau in Deutschland und Südtirol. Gemeinsames Ziel sei es, „hochwertige und heimische Bio-Produkte auf breiter Basis in die Gesellschaft zu bringen sowie sich langfristig für die Weiterentwicklung einer nachhaltigen Land- und Lebensmittelwirtschaft einzusetzen“, so der Discounter. Ab November sollen in Deutschland einzelne Bioland-Produkte wie Äpfel, Kresse und Gartenkräuter bundesweit erhältlich sein. Ab Januar 2019 folge die Umstellung nahezu aller Molkereiprodukte der Eigenmarke „BioOrganic“ wie Käse, Milch und Butter auf Bioland-Standards. Auch Weizen- und Dinkelmehl sowie Bioland-Kartoffeln sind zeitgleich in allen deutschen Lidl-Filialen geplant. Schrittweise werden weitere Obst- und Gemüseartikel im bundesweiten oder regionalen Angebot je nach Verfügbarkeit folgen.

Kunden erkennen die Produkte am grünen Bioland-Markenzeichen auf den Verpackungen, die Lidl-Eigenmarke „BioOrganic“ fungiert weiterhin als Bio-Vermarktungsdach. Rund ein Viertel des „BioOrganic“-Sortiments soll ab Anfang 2019 bereits das Bioland-Markenzeichen tragen: „Wir wollen unser Bio-Sortiment gemeinsam mit Bioland schrittweise erweitern und Bio-Produkte dort, wo es möglich ist, auf den hohen Bioland-Standard heben“, sagt Jan Bock, Geschäftsleiter Einkauf bei Lidl Deutschland.

„Lidl hat uns im Laufe der letzten Monate glaubwürdig verdeutlicht, wie ernst es dem Unternehmen mit seiner nachhaltigen Sortimentsentwicklung ist. Für uns, unsere Mitglieder und Partner ist entscheidend, dass wir den strengen Bioland-Standard und unsere Prinzipien ohne Kompromisse umsetzen können und dass unsere sozialen und ethischen Werte berücksichtigt werden“, sagt Jan Plagge, Präsident Bioland e.V. Um eine ausreichende Versorgung mit Bioland-Rohstoffen zu gewährleisten, soll schrittweise konventionellen Betrieben oder EU-Bio-Betrieben die Umstellung auf Bioland-Kriterien ermöglicht werden. Wichtig ist beiden Partnern, den Mehraufwand für die Erfüllung der Bioland-Standards für Verbraucher sichtbar zu machen sowie die Arbeit der Landwirte und Hersteller durch faire Preise zu honorieren.   Bild und Quelle: Lidl   (Oktober 2018, Autor: Thomas Hillmann)

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