Mitteldeutsche Markenstudie: Regionales ist vorn

Was die Deutschen in Ost und West eint: Beim Einkauf von Lebensmitteln steht der Geschmack ganz vorn, gefolgt vom Preis. Allerdings ist die regionale Herkunft für Verbraucher in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wichtiger als im gesamtdeutschen Vergleich. Dafür haben Bio- und Fairtrade-Siegel bei Verbrauchern in Mitteldeutschland einen niedrigeren Stellenwert. Das sind die Ergebnisse der Mitteldeutschen Markenstudie 2018. Zum neunten Mal hat die MDR-Werbung GmbH (MDRW) Verbraucher in Mitteldeutschland zu Einkaufsverhalten, Markenimages und Kaufmärkten befragen lassen. Zum Vergleich wurde eine gleich große Zahl an Haushalten in den übrigen 13 Bundesländern befragt.

Insgesamt wurden rund 70 mitteldeutsche Marken in unterschiedlichen Produktsegmenten mit der jeweils national renommierten Marke verglichen. Einige Marken schlagen dabei den jeweiligen Branchenprimus. Der meist frequentierte Einkaufsmarkt in Mitteldeutschland ist und bleibt Kaufland, gefolgt von Netto, Lidl, Edeka und Rewe. In Gesamtdeutschland steht Aldi an der Spitze, gefolgt von Lidl, Rewe, Edeka und Kaufland. Zum ersten Mal wurde für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen differenziert abgefragt, welche Einkaufsmärkte in welchen Bereichen die Nase vorn haben. Auch hier gewinnt Kaufland in den Kategorien Service, Frische, Sympathie, beste Preise sowie größte Auswahl regionaler Produkte.     Quelle: MDRW    Bild: pixabay    (Oktober 2018)

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