TK-Produkte trotzen dem Hitzesommer


Nach einer Prognose des Deutschen Tiefkühlinstituts (dti) wird der Absatz von Tiefkühlprodukten in 2018 um 0,5 Prozent wachsen. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch tiefgekühlter Erzeugnisse könnte so von bisher 46,3 Kilogramm (2017) auf 46,5 Kilogramm (2018) steigen. Im Sommer 2018 konnten nach dti-Angaben besonders Speiseeis und Eiswürfel mit zweistelligen Zuwachsraten brillieren. Die anderen TK-Kategorie taten sich etwas schwerer, da die Verbraucher bei den heißen Temperaturen generell weniger Lust auf warme Mahlzeiten hatten, wie auch der Blick auf die Absatzzahlen nicht tiefgekühlter Produkte zeige.

Dennoch geht das dti für 2018 insgesamt von steigenden Mengen aus. Der Absatz von TK-Lebensmitteln könnte demnach von 3.730.185 Millionen Tonnen (2017) auf 3.748.836 (2018) steigen. Die Angaben umfassen die Absatzmengen tiefgekühlter Produkte im LEH, bei den Heimdiensten und im Außerhausmarkt. Der Umsatz wird sich nach dti-Prognose 2018 durch einen Zuwachs von 2 Prozent auf 14,6 Milliarden Euro (2017: 14,3 Mrd.) erhöhen. Sorgen bereiten den TK-Herstellern nach Verbandsangaben die steigenden Rohstoffpreise und Logistikkosten. „Ob bei Gemüse, Kartoffeln oder Fisch – mit Preissteigerungen aufgrund schlechter Ernten und knapper Angebotsmengen ist zu rechnen“, so das dti. Der Fahrermangel, die angespannte Verkehrssituation und die weiter steigende Nachfrage nach Logistik-Dienstleistungen seien weitere Herausforderungen, vor denen die Branche stehe.   Quelle & Bild: Deutsches Tiefkühlinstitut (dti)    (Oktober 2018)

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