Methode zur Geschlechtsbestimmung im Brutei vorgestellt


Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat mit Seleggt-Geschäftsführer Dr. Ludger Breloh und dem stellvertretenden Rewe-Vorstandsvorsitzenden Jan Kunath ein nun marktreifes Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Brut-Ei vorgestellt. In zunächst 223 Rewe- und Penny-Märkten in Berlin können Kunden die ersten Konsumeier kaufen, deren Legehennen als Brut-Ei das Seleggt-Verfahren durchlaufen haben. Seleggt ist ein Joint Venture der Rewe Group mit einem Technologie-Unternehmen, gefördert durch das BMEL. Pro Jahr werden in Deutschland rund 45 Millionen männliche Küken getötet, die von Legehennenrassen stammen, da sie weder Eier legen noch beim Mästen genug Fleisch ansetzen. Das neue Verfahren soll dazu führen, dass männliche Küken gar nicht erst ausgebrütet werden.

Die Rewe Group plant bereits für das kommende Jahr die nationale Markteinführung der so genannten „respeggt-Freiland-Eier“ auf alle rund 5.500 Rewe- und Penny-Märkte in Deutschland auszudehnen. Parallel erarbeitet Seleggt ein Geschäftsmodell, um die Technik der Branche kostenneutral als Dienstleistung zur Verfügung zu stellen. Ab 2020 soll auch ersten Brütereien das patentrechtlich geschützte Verfahren zur Nutzung angeboten werden.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner: „Mein Ministerium hat mit rund fünf Millionen Euro die Erforschung von vielversprechenden Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Brut-Ei unterstützt. Deutschland ist mit der Marktreife des heute vorgestellten Verfahrens Vorreiter. Jetzt ist es möglich, durch ein nadelspitzen-winziges Loch das Geschlecht der Küken im Brut-Ei festzustellen.“   Foto: Rewe Group   (November 2018)   Quelle: BMEL/Rewe Group

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.