Ernährungsreport: Weniger Zucker, weniger Fleisch

Neun von zehn deutschen Verbrauchern ist gesundes Essen wichtig, 71 Prozent essen täglich Obst und Gemüse, 64 Prozent nehmen täglich Milchprodukte zu sich, Fleisch- und Wurstwaren kommen bei 28 Prozent jeden Tag auf den Tisch und 6 Prozent der Befragten ernähren sich vegan oder vegetarisch. Das zeigt der Ernährungsreport 2019, den Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, in Berlin vorgestellt hat. Grundlage des Reports ist wie in den Vorjahren eine repräsentative Forsa-Umfrage unter 1.000 Bundesbürgerinnen und Bürgern über 14 Jahren.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich eine große Mehrheit immer bewusster ernährt: 71 Prozent ist es wichtig, dass Fertigprodukte weniger Zucker enthalten, 68 Prozent wollen weniger ungesunde Transfette und 38 Prozent weniger Salz. Über allem stehe aber der Geschmack, so Julia Klöckner: „Insofern sind die genannten Zahlen eine Bestätigung, dass wir hinsichtlich unseres grundsätzlichen Ansatzes und der bereits ergriffenen Maßnahmen im Rahmen der Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie für Zucker, Fette und Salz den richtigen Weg eingeschlagen haben.“

Der Ernährungsreport unterstütze zudem das Vorhaben der Bundesregierung, ein staatliches Tierwohlkennzeichen einzuführen, das über ein reines Haltungskennzeichen hinausgehe, so Klöckner weiter. 86 Prozent der Befragten gaben an, dass sie bei den freiwilligen Angaben auf Verpackungen die Angaben zur artgerechten Tierhaltung interessieren, 81 Prozent der Befragten wünschen sich ein staatliches Tierwohlkennzeichen. Deutlich gestiegen im Vergleich zum Vorjahr sei zudem die Zahl der Befragten, die es wichtig oder sehr wichtig finden, Nährwertangaben auf Lebensmittelverpackungen vorzufinden (68 Prozent). Ein PDF des vollständigen Reports kann hier beim BMEL herunter geladen werden.   Bild & Quelle: BMEL   (Januar 2019)

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