MSC verdreifacht seine Einnahmen im letzten Jahrzehnt

Der Marine Stewardship Council (MSC) konnte seine Einnahmen seit dem Berichtsjahr 2008/09, damals lagen sie bei 9,2 Millionen Euro, auf zuletzt 28,6 Millionen Euro im Berichtsjahr 2017/18 mehr als verdreifachen, meldet IntraFish. Das Gros der Finanzmittel, nämlich 73 Prozent, sind Logo-Lizenzgebühren, die die Unternehmen für die Nutzung des MSC-Ökolabels zahlen. Weitere 24 Prozent der MSC-Einnahmen sind Spenden wohltätiger Organisationen wie der David und Lucile Packard Foundation, der Walton Family Foundation und des WWF. Ingesamt hat der MSC Zuwendungen von mehr als 25 Stiftungen, Nicht-Regierungsorganisationen und Körperschaften erhalten.

Zehn Jahre zuvor war das Verhältnis nahezu umgekehrt: Damals stammten 38 Prozent der Gelder aus Logonutzungsgebühren, während wohltätige Organisationen zu 49 Prozent den MSC finanzierten. Die Ausgaben im Finanzjahr 2017/18 in Höhe von 23,2 Millionen Euro entfielen größtenteils auf die drei Programm-Initiativen „Richtlinien und Pflege“ des MSC-Standards (23 %), „Bildungs- und Aufklärungsarbeit“ (31 %) sowie „Dienstleistungen für Handel und Fischerei“ (36 %). Die Zahl der zertifizierten Fischereien ist im letzten Jahrzehnt von 42 (2008/09) um den Faktor 7,5 auf 315 gestiegen (2017/18). Inzwischen sind weltweit 10,3 Millionen Tonnen Seafood (= 13 % der Weltfischfänge) MSC-zertifiziert. Bis zum kommenden Jahr 2020 will der MSC 20 Prozent der globalen Meeresfischerei in seinem Zertifizierungsprogramm haben.   Foto: Escal   (Februar 2019)   Quelle: Fischmagazin

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