ZDG: Bilaterale Vereinbarung mit China

Die Bemühungen des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG) um eine Öffnung des chinesischen Marktes für Geflügelfleisch und -genetik aus Deutschland tragen Früchte. Aktuell ist eine chinesische Wirtschaftsdelegation mit Vertretern der „Chinese Broiler Alliance“ (CBA) zu Gast in Deutschland, um sich vor Ort über die Standards der deutschen Geflügelfleischerzeuger bei den Themen Antibiotikareduzierung, Tierwohl und Lebensmittelsicherheit zu informieren. Im Beisein des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel haben ZDG-Präsident Friedrich-Otto Ripke (Foto v.l.) und Yin Chengwen (Foto v.r.) als Vertreter der chinesischen Seite zudem am Montagabend im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ein „Memorandum of Understanding“ unterzeichnet.

„Diese bilaterale Vereinbarung wird getragen von Partnerschaft und Vertrauen und ist damit eine hervorragende Grundlage für eine in Zukunft noch engere Zusammenarbeit“, betont Ripke die Bedeutung des Memorandums. Das angestrebte Veterinärabkommen zwischen Deutschland und China als Voraussetzung für eine Marktöffnung für Geflügelfleisch und -genetik rücke mit diesem Bekenntnis zu einer künftigen Kooperation deutlich näher. In den vergangenen Jahren habe der ZDG kontinuierlich einen intensiven fachlichen Austausch mit den zuständigen chinesischen Wirtschaftsverbänden gepflegt, konkret mit der „Chinese Broiler Alliance“ (CBA) mit Präsident Li Jinghui an der Spitze.

Das Veterinärabkommen würde den Weg Richtung Export öffnen und wäre so ein wichtiger Beitrag zur Zukunftssicherung und Nachhaltigkeit der deutschen Geflügelwirtschaft, so der ZDG. Anders als die Mitteleuropäer essen die chinesischen Verbraucher vom Hähnchen auch Flügel und Füße, die hier in Deutschland keine Nachfrage finden und zu Tiermehl verarbeitet werden müssen. „Das ist nichts anderes als Lebensmittelverschwendung, die wir nicht weiter verantworten wollen“, erklärt Ripke.   Foto & Quelle: ZDG   (März 2019)

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