ZDG für Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie

Mit einem Infostand beim FDP-Bundesparteitag in Berlin hat der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG) Ende April die bislang fehlende Herkunftskennzeichnung von Geflügelfleisch in der Gastronomie ins Zentrum der Aufmerksamkeit der Delegierten gerückt. Zahlreiche FDP-Vertreter waren am Stand der Geflügelwirtschaft zu Gast, ließen sich von Spitzenvertretern der Branche über das Thema informieren und signalisierten Unterstützung für die Forderung. „Die Politiker haben verstanden: Für die Zukunft der Nutztierhaltung am Standort Deutschland ist wichtig, dass unsere hohen Tierwohl-Standards nicht durch Billig-Importe aus Ländern mit deutlich niedrigeren Standards unterlaufen werden dürfen“, resümiert ZDG-Präsident Friedrich-Otto Ripke.

Mit der Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie rücke die deutsche Geflügelwirtschaft ein Thema von hoher Verbraucherrelevanz in den Mittelpunkt ihrer Forderungen, so der ZDG. Anders als im Supermarkt, wo die Kennzeichnung der Herkunft längst selbstverständlich ist, fehlt die entsprechende Transparenz in Restaurants, Imbissen und Kantinen. Das widerspreche dem Willen der Verbraucher. Im Laufe des Jahres werde die deutsche Geflügelwirtschaft weiterhin den intensiven Austausch mit der Politik suchen. Weitere Stände bei Parteitagen anderer Parteien seien geplant.   Quelle & Bild: ZDG   (Mai 2019)

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