Frosta verpackt ab Januar in Papier

Verpackungsrevolution in Bremerhaven: Tiefkühlkost-Hersteller Frosta sagt den Kunststoffbeuteln Tschüss und verpackt seine TK-Gerichte ab Januar 2020 in Papiertüten. Dadurch würden rund 40 Millionen Kunststoffverpackungen und somit 320 Tonnen Kunststoff pro Jahr eingespart, teilte das Unternehmen mit. Im „Spiegel“ nannte Frosta-Chef Felix Ahlers die Umstellung die „größte Innovation seit dem Frosta-Reinheitsgebot im Jahr 2003“. Allerdings würden die Produkte um etwa 20 Cent teurer. 

Für die Entwicklung der Papiertüten war eine dreijährige Entwicklungszeit nötig. Die Beutel bestehen aus zwei Lagen langfasrigen, reißfesten Papiers, das mit einem auf Pflanzenstärke basierenden Kleber zusammengehalten wird. Die zum Patent angemeldeten Beutel sollen ab Anfang 2020 nach und nach die bisherigen Plastikverpackungen ersetzen. Im Frosta-Blog teilte Felix Ahlers mit, dass die neuen Papiertüten über die Altpapiertonne entsorgt werden können.    Quelle & Bild: Frosta    (November 2019)

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