BVE: Export-Klima getrübt

Das Exportklima in der Deutschen Ernährungsindustrie ist aktuell weiter eingetrübt. Das ergab eine Umfrage der AFC Management Consulting im Auftrag der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE). Der Rückgang von 5 Prozentpunkten auf 37 Punkte im Vergleich zum Vorjahr ist vor allem auf eine gesunkene Einschätzung der aktuellen Geschäftslage zurückzuführen. Dabei konnte die Mehrzahl (55%) der Unternehmen keine neuen Märkte erschließen. Der Blick in die Zukunft ist hingegen optimistischer. Die Geschäftserwartungen konnten um einen Prozentpunkt zulegen, 42 Prozent der Exporteure schätzen ihre Wettbewerbsfähigkeit im kommenden Jahr besser ein als bisher.

Neue Chancen sehen die Unternehmen vor allem in Asien. Jedes zweite Unternehmen plant im kommenden Jahr neue Märkte zu erschließen. Die Ernährungsindustrie will ihren Platz als drittgrößter Lebensmittelexporteur behaupten, immerhin hängt in jedem dritten Unternehmen ein Viertel der Arbeitsplätze oder mehr am Export. „Damit die Branche am Weltmarkt wettbewerbsfähig bleibt, benötigt sie jetzt die Unterstützung der Politik. Sie muss mangelnde Rechtsicherheit und regulatorische Hürden für Unternehmen beseitigen und erfolgreiche Exportfördermaßnahmen wie bspw. Auslandsmessebeteiligungen stärken“, fordert Stefanie Sabet (Foto), Geschäftsführerin der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie.    Quelle & Bild: BVE    (Dezember 2019)

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