Lebensmittelverband fordert Änderungen bei Nutri-Score

Der Lebensmittelverband Deutschland (vormals BLL) ruft dazu auf, die Nutri-Score-Kennzeichnung zu modifizieren. U.a. solle die Berechnungsgrundlage des Systems hinsichtlich tatsächlicher Ernährungsgewohnheiten der Verbraucherinnen und Verbraucher und allgemeiner Ernährungsempfehlungen von Fachgesellschaften wie der DGE angepasst werden. Um dem Versprechen gerecht zu werden, einen positiven Beitrag für die Übergewichtsprävention zu leisten, müssten beim Nutri-Score „die aktuell bestehenden Widersprüche zum Wohle und Schutz von Kunden und Unternehmen aufgelöst werden“, so der Verband.

In einem 10-Punkte-Papier hat der Lebensmittelverband „notwendige Rahmenbedingungen für die erfolgreiche Einführung des Nutri-Score“ formuliert, die zunächst die Forderung beinhalten, Nutri-Score solle ein europäisches System werden – derzeit liegen die Rechte bei der französischen Gesundheitsbehörde. Weitere Punkte umfassen u.a. die Rechtssicherheit des Systems, marken- und kartellrechtliche Prüfungen, Auflösung der Widersprüche zu allgemeinen Ernährungsempfehlungen, Berücksichtigung der Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie sowie der Verzehrmengen. Auf dem Foto: Bundesministerin Julia Klöckner.    Quelle: Lebensmittelverband Deutschland   Bild: BMEL   (Dezember 2019)

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