Eis ist weiter heißgeliebt

2019 konnte sich Speiseeis auf hohem Niveau stabil behaupten: 309.000 Tonnen produziertes Eis bedeuteten nach Schätzungen des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) ein minimales Wachstum von 0,1 Prozent, der Umsatz stieg ebenfalls leicht um 0,8 Prozent auf 610 Millionen Euro. Die Einfuhren gingen um -1,3 Prozent auf 157.000 Tonnen zurück, im Wert stiegen sie allerdings um 0,4 Prozent auf 387 Millionen Euro.

Die Exporte von Speiseeis konnten dagegen stark zulegen: In der Menge wuchsen die Ausfuhren um 8,7 Prozent auf 185.000 Tonnen. Im Umsatz bedeutete das ein Plus von 8,8 Prozent, sie stiegen auf 485 Millionen Euro. Der Pro-Kopf-Verbrauch zollte dem weniger heißen Sommer 2019 im Vergleich zu 2018 Tribut: Er sank um 5,7 Prozent auf 3,39 Kilogramm – in Litern ausgedrückt ist das aufgrund des Luftaufschlags knapp das Doppelte. Im Schnitt gab der Eiskäufer 2019 6,16 Euro aus, ein Rückgang von -6,2 Prozent.   Quelle: BDSI   Bild: Alexander Raths/Shutterstock   (Januar 2020)

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