IGW: Starke Zahlen, viele Diskussionen

Mehr Aussteller, mehr Fachbesucher, mehr politische Diskussionen: Am Sonntag endete die 85. Internationale Grüne Woche (IGW) in Berlin mit einem positiven Fazit der Veranstalter. „Die Grüne Woche 2020 hat mehr denn je ihre Funktion als wichtigste Dialogplattform für die Herausforderungen der Land- und Ernährungswirtschaft unterstrichen“, sagte Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin GmbH. Wie im Vorjahr kamen über 400.000 Messe- und Kongressbesucher, darunter etwa 90.000 Fachbesucher (2019: 85.000). Die Zahl der Aussteller stieg auf 1.810 (2019: 1.751). Das Publikum zeigte sich konsumfreudig und gab mehr als 52 Millionen Euro (2019: 51 Mio. €) aus.

Geprägt war die Messe von Diskussionen über die Herausforderungen des Klimawandels für die Land- und Ernährungswirtschaft sowie Lösungsansätze für nachhaltige, ressourcenschonende und umweltfreundliche Produktionsverfahren. Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, zeigte sich mit der Messe zufrieden: Die Branche habe in Berlin bewiesen, dass sie die „Wünsche, Hoffnungen und Sorgen der Menschen ernst nimmt und sich auf den Weg gemacht hat, diese gemeinsam mit den Verbrauchern zu lösen“. Auch TK-Hersteller  nutzten die IGW, um sich zu präsentieren. Unter anderem stellte Nestlé mit der „Original Wagner Steinofen Pizza“ das erstes Produkt des Unternehmens mit der Nährwertkennzeichnung Nutri-Score vor. Die nächste Internationale Grüne Woche Berlin findet vom 15. bis 24. Januar 2021 statt.     Bild & Quelle: Messe Berlin    (Januar 2020)

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