Neue Fälle von ASP in Polen

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) rückt näher: Polnische Behörden haben dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aktuell acht weitere ASP-Fälle innerhalb der bestehenden Restriktionszone in Polen gemeldet. Zwei der viruspositiven Kadaver liegen 32 bzw. 21 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Aufgrund der neuen Entwicklung in Westpolen hat das Friedrich-Loeffler-Institut/Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit seine Risikobewertung zur ASP bereits am 23. Dezember aktualisiert: „Das Risiko eines Eintrags der ASP durch infizierte Wildschweine in Gegenden, die an die betroffenen Gebiete Belgiens und Polens angrenzen, wird als hoch eingeschätzt“, so das FLI in seiner Meldung.

Weiterhin als hoch schätzt das FLI das Risiko des Eintrags von ASP nach Deutschland durch illegale Verbringung und Entsorgung von kontaminiertem Material ein. Auch das Risiko des Eintrags durch Erzeugnisse aus Schweinefleisch, die von infizierten Tieren stammen oder kontaminiert sind, entlang des Fernstraßennetzes durch Fahrzeuge oder Personen wird als hoch bewertet. Das Risiko einer Einschleppung durch den Jagdtourismus und das Mitbringen von Jagdtrophäen aus betroffenen Regionen sieht das FLI dagegen als mäßig an.   Quellen: BMEL, FLI   Bild: David Dirga/Shutterstock   (Januar 2020)

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