Frosta überrascht bei Fischmesse

Am 11. Februar endete die Fish International in Bremen mit einer positiven Bilanz der Veranstalter. Deutschlands einzige Fisch-Fachmesse hatte weniger unter den Folgen der Winterstürme zu leiden als befürchtet. 10.302 Besucher zählten die Organisatoren in diesem Jahr (2018: 12.203). Bei den Ausstellern waren nur drei Absagen zu verzeichnen. „Viel wichtiger als dieser verkraftbare Schwund ist für uns aber, dass sich so viele Aussteller positiv geäußert haben“, sagt Andrea Rohde von der Messe Bremen. Große mediale Aufmerksamkeit galt den ersten veganen Erzeugnissen von etablierten Fischproduzenten. Der Bremerhavener Frosta Foodservice stellte „Fisch vom Feld“ vor: Fischfrikadellen oder Backfisch aus hellen Gemüsesorten, Hanfprotein und Leinöl in einer krossen Panade. 

Das niederländische Unternehmen Sterk B.V. nutzte die Fish International, um sein veganes Sashimi auf den Markt zu bringen: Lachs und Thunfisch zum Verwechseln ähnliche Produkte aus Tapiokastärke und Glukose aus Algen. Ein wenig Sorgen hatte den Fischmesse-Machern auch der neue Coronavirus bereitet. Sie verstärkte darum Hygienemaßnahmen und baten Risikogruppen, auf die Teilnahme zu verzichten. Drei angemeldete chinesische Aussteller sagten ihren Besuch ab. Der vierte entsandte zur Messe einen Firmenvertreter aus Nordamerika. Vorsorglich postierte dieser am Stand ein kleines Schild mit der Aufschrift: „Keep calm – we are Canadian“. Der nächste Termin der Messe steht schon fest: 13. bis 15. Februar 2022.    Quelle: Messe Bremen   Bild: M3B GmbH/Jan Rathke    (Februar 2020)

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