Frosta: Umsatz steigt, Gewinn geht zurück

Die Frosta AG hat ihren Umsatz 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Prozent auf 523 Millionen Euro gesteigert. Das teilte das Unternehmen aus Bremerhaven mit. Im Inland war die treibende Kraft die eigene Marke Frosta, die um 18,5 Prozent gewachsen ist. Das Plus fiel damit zum sechsten Mal in Folge zweistellig aus. Das höchste Markenwachstum konnte dabei im Bereich Komplettgerichte (+ 23,9 %) erzielt werden. Der Jahresüberschuss der Konzerns ging von 20 Mio. Euro auf 12,6 Mio. Euro zurück. Als Grund nannte der TK-Spezialist die „kurzfristig belastenden Investitionen in Zukunftsprojekte wie die Papierverpackungen und die neuen Produkte ‚Fisch vom Feld'“.

„Bereits 2003 mit der zunächste teuren Einführung des Reinheitsgebotes haben wir gezeigt, dass es uns auf den langfristigen Erfolg ankommt. Die gilt für die neuen Papierbeutel und Kräuterklickboxen genauso wie für unseren ‚Fisch vom Feld'“, sagte Frosta-Vorstand Felix Ahlers (Foto). Für 2020 erwartet der Konzern ein ähnliches Umsatzplus wie im Vorjahr.

Der Jahresüberschuss des Konzerns, also das Ergebnis nach Steuern, verzeichnete im Berichtsjahr einen Rückgang von 20 Mio. Euro auf 12,6 Mio. Euro. Diese Verschlechterung ist laut Frosta im Wesentlichen durch reduzierte Rohmaterialmargen in den ersten drei Quartalen sowie außerordentliche Umstellungskosten bei der Papierverpackung entstanden.

Weiter teilten die Bremerhavener mit, dass die Mitarbeiterzahl im Inland als auch im Ausland um insgesamt 4,2 Prozent gestiegen sei. Im Jahresdurchschnitt hat Frosta 1.852 Personen beschäftigt. Die Investitionen liegen bei 24,3 Mio. Euro (Vorjahr: 37,3 Mio. Euro). Der Gewinn je Aktie beträgt im Geschäftsjahr 2019 bei 1,85 Euro (Vorjahr: 2,93 Euro).     Quelle & Bild: Frosta    (Februar 2020)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.