Geti Wilba: Insolvenzverfahren angeordnet

Das Amtsgericht Stade hat am 14. Februar 2020 dem Antrag der Geti Wilba GmbH & Co. KG auf Anordnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens stattgeben und ein vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet, teilt das Unternehmen aus Bremervörde mit. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Christoph Morgen von der Kanzlei Brinkmann & Partner in Hamburg bestellt. Er führt das Unternehmen während des Verfahrens gemeinsam mit Geschäftsführer Dr. Detlef Weiler.

Der Geschäftsbetrieb der Geti Wilba GmbH läuft uneingeschränkt weiter, der Werkverkauf in der Hansestraße hat weiterhin geöffnet, heißt es in der Unternehmensmeldung weiter. Das Verfahren diene dazu, den bereits begonnen Sanierungsprozess konsequent mit den sich im Insolvenzverfahren bietenden Mitteln fortzusetzen. Zudem solle es genutzt werden, um neue Eigentümer für Geti Wilba mit seinen vier Betriebsstätten und 559 Mitarbeitern zu finden. „Die Insolvenzantragstellung war erforderlich, da ausgelaufene Bankkredite nicht rechtzeitig verlängert werden konnten und die Geschäftsleitung daher aus rechtlichen Gründen verpflichtet war, einen Insolvenzantrag zu stellen“, erklärt Geti Wilba. Löhne und Gehälter seien für den Zeitraum Februar bis April über eine Insolvenzgeldvorfinanzierung gesichert.   Quelle & Bild: Geti Wilba   (Februar 2020)

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