dti: Lösung gegen Lebensmittelabfälle

Das Deutsche Tiefkühlinsitut (dti) hat die „Grundsatzvereinbarung zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen“ zwischen dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und weiteren Verbänden aus der Lebensmittelwirtschaft unterzeichnet. Wie das dti mitteilte, habe man sich als einer der ersten Verbände frühzeitig für die Unterzeichnung der Grundsatzvereinbarung entschieden. Diese freiwillige, nationale Vereinbarung hat das Ziel, die Lebensmittelabfälle im Einzelhandel und in den privaten Haushalten zu halbieren und entlang der gesamten Lebensmittelversorgungskette zu reduzieren.

Die Tiefkühlwirtschaft mit ihren effizienten Verarbeitungsprozessen und den mit der Schockfrostung einhergehenden Kategorievorteilen biete eine optimale Lösung im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung, erklärte das dti. „Wir unterstützen die politischen Ziele aus tiefster Überzeugung, denn tiefgekühlte Lebensmittel zeigen auf jeder Verarbeitungs- und Vermarktungsstufe Vorteile bei der Ressourcenschonung“, sagt Dr. Sabine Eichner (Foto), Geschäftsführerin des dti. „Die ist aber noch nicht allen Verbrauchern bewusst. Daher erwarten wir von der Politik Unterstützung bei der Verbraucheraufklärung.“

In Deutschland fallen jährlich circa 11 Millionen Tonnen an vermeidbaren Lebensmittelabfällen an. Schon heute führt die Verwendung von TK-Produkten zuhause und in der Gastronomie zu weniger Lebensmittelabfällen, wie eine Studie des BMEL zeigt. Die lange Haltbarkeit und Portionierbarkeit von tiefgekühlten Lebensmitteln helfe allen Verbrauchern Lebensmittel nach ihrem persönlichen Bedarf flexibel zuzubereiten, so das dti.   Quelle: dti   Bild: TK-Report   (März 2020)

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