GfK: Umsatzentwicklungen sind volatil

Normalerweise kommentiert die GfK im Consumer Index monatlich die Entwicklung der einzelnen FMCG-Sortimentsbereiche ausführlich. Darauf wird diesmal verzichtet. Alle Bereiche stehen mehr oder weniger unter dem Einfluss der Coronavirus-Krise, die Nachfrage- und Umsatzentwicklungen sind entsprechend volatil, heißt es im Consumer Index Februar 2020 der GfK. Die Kategorie Tiefkühlkost/Eis als Gesamtkategorie konnte im Februar 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 11,7 Prozent zulegen.

Gleichzeitig konstatiert die GfK eine deutliche Verlagerung des Konsums in die Wohnungen und Häuser der Haushalte. „Diese Inhome-Zuwächse werden wahrscheinlich die Verluste des Außer-Haus-Konsums nicht kompensieren, doch können sie den betroffenen Kategorien ein wenig Hoffnung machen, denn der Anstieg des häuslichen Konsums im Vergleich zum Vorjahr wird anhalten“, so die GfK.

Insgesamt bewertet die GfK die Folgen der Coronavirus-Krise als sehr viel komplexer und nachhaltiger, als es die Folgen der Finanzkrise 2008 waren. Die Folgen der Pandemie werden uns nicht nur im Konsum, sondern auch auf anderen Ebenen noch lange beschäftigen, folgert das Marktforschungsinstitut.   Quelle: GfK   Bild: dti   (April 2020)

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