Plukon unterstützt Masthuhn-Initiative

Die Plukon Food Group produziert ihr „FairMast Geflügel“ ab sofort komplett nach den von der Europäischen Masthuhn-Initiative geforderten Tierschutz-Standards. Das teilte das Unternehmen am Montag (11. Mai) mit. „Mit der Selbstverpflichtung untermauern wir unser seit langem bestehendes Engagement im Bereich Tierschutz“, erklärt Andreas Unruhe, Geschäftsführer Plukon Deutschland. „Wir freuen uns, dass wir dem Handel damit ab sofort und nicht erst im Jahr 2026 die Möglichkeit bieten, Geflügelprodukte, die nach den Tierschutzkriterien der Masthuhn-Initiative produziert werden, in das Sortiment aufzunehmen“, so Unruhe.

Die Nachfrage nach „FairMast“-Geflügelprodukten wachse kontinuierlich. „Das ist für uns auch ganz entscheidend“, so Geschäftsführer Unruhe. „Schließlich ist es unser Ziel, den Anteil von Geflügel aus tierfreundlicherer Aufzucht weiter auszubauen. Dafür ist die Bereitschaft unserer Handelspartner, die Produkte zu listen sowie die Bereitschaft der Verbraucher, die Produkte auch einzukaufen, der entscheidende Schlüssel.“

Der Schritt wurde von der Albert Schweitzer Stiftung als Initiatorin der Europäischen Masthuhn-Initiative begrüßt. „Gemeinsam mit zahlreichen anderen Tierschutzorganisationen arbeiten wir intensiv daran, die Leiden von Hühnern in der Mast zu verringern“, erklärt Mahi Klosterhalfen, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt.

Für Plukon ist der Anschluss an die Initiative nach eigener Aussage „die konsequente Fortsetzung eines langjährigen und weitreichenden Engagements im Bereich Tierschutz“. Bereits vor über 10 Jahren habe das Unternehmen als einer der ersten Geflügelproduzenten in den Niederlanden begonnen, gemeinsam mit Tierschutzorganisationen Konzepte zu entwickeln, die die Bedingungen der Hähnchenaufzucht deutlich verbessern. „Mit der Einführung des ‚FairMast‘-Konzeptes ist es Plukon gelungen, dieses Engagement auch auf dem deutschen Markt zu etablieren“, betonte Plukon.

Die Plukon Food Group („Stolle“, „Friki“) verfügt über elf Geflügelschlachthöfe und sieben Verarbeitungs- und Verpackungsbetriebe in den Niederlanden, Deutschland, Belgien, Frankreich und Polen, wo wöchentlich 8 Millionen Hühner geschlachtet und verarbeitet werden. Der Umsatz des Unternehmens belief sich im Jahr 2018 auf 1,7 Milliarden Euro.    Quelle & Bild: Plukon    (Mai 2020)

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