Dr. Oetker steigert weltweiten Umsatz

Die Nahrungsmittelunternehmen von Dr. Oetker haben im Geschäftsjahr 2019 ihren Umsatz auf rund 3,4 Milliarden Euro gesteigert und konnten damit nominell um 12,3 Prozent wachsen. Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkurseffekte betrug das Wachstum 4,5 Prozent. Zugleich verzeichneten die Unternehmen in insgesamt stagnierenden Märkten wiederum Marktanteilsgewinne, vermeldet die Bielefelder Unternehmensgruppe.

„Das Geschäftsjahr 2019 zeigte sich vor dem Hintergrund einer sich abschwächenden Weltkonjunktur erneut, sowohl politisch als auch wirtschaftlich, als sehr herausfordernd. Dennoch haben wir in diesem Jahr vor allem unser internationales Geschäft mit einer Reihe von Akquisitionen weiter ausgebaut und gleichzeitig in allen Ländern unsere strategische Fokussierung auf die Bereiche Kuchen/Dessert und Pizza erfolgreich dank organischem Wachstum und mit erfreulichen Marktanteilsgewinnen weiter vorangetrieben“, erläutert Dr. Albert Christmann, Vorsitzender der Dr. Oetker Geschäftsführung, anlässlich der Veröffentlichung der Jahreskennzahlen.

In der Kategorie Pizza konnte „La Mia Grande“ in Deutschland „erfreuliche Marktanteile“ gewinnen. Das Rohteigpizzakonzept „Die Ofenfrische“/„Casa di Mama“ entwickelte sich in vielen Ländern ebenso positiv wie die Einführung der Tiefkühlsnacks unter der Submarke „Intermezzo“ mit fünf neuen Geschmacksrichtungen in Deutschland. Darüber hinaus habe das Unternehmen die Themen Salzreduzierung, Einsatz alternativer Rohstoffe für Pizzaböden sowie Einhaltung ökologischer und ethischer Standards bei den eingesetzten Rohmaterialien vorangetrieben.

Die Conditorei Coppenrath & Wiese konnte 2019 die Umsatzerlöse um 6,1 Prozent steigern, vorrangig geprägt durch das Markengeschäft in Deutschland mit dem Kerngeschäft Torten/Kuchen und den strategischen Segmenten Blechkuchen und Brötchen. Im britischen Export-Geschäft konnten Belastungen aus dem weiterhin ungünstigen Wechselkurs des britischen Pfunds zum Euro durch positive Abweichungen bei den Rohstoffkosten und aktive Sortimentspolitik zum Teil kompensiert werden, so Dr. Oetker. Zur Fortsetzung des Kapazitätsausbaus hat das Unternehmen auch im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in weitere Produktionslinien für Brötchen und Cheesecake sowie in eine neue Fertigungstechnik getätigt.   Quelle & Bild: Dr. Oetker   (Mai 2020)

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