Geti Wilba gerettet

Die Zukunft von Geti Wilba ist gesichert, alle 550 Arbeitsplätze an den Standorten in Bremervörde und Cuxhaven-Altenwalde werden erhalten. Das teilte das Unternehmen am Freitag (8. Mai) mit. Der Eigenkapitalfonds CMP German Opportunity Fund III wird den Geflügel- und Wildspezialisten im Wege der übertragenden Sanierung fortführen. Ein entsprechender Kaufvertrag wurde zwischen dem Insolvenzverwalter und CMP geschlossen sowie notariell beurkundet. Der Kauf soll in wenigen Wochen, u.a. nach der Freigabe durch das Bundeskartellamt, vollzogen werden. Darüber hinaus hat CMP die Anteile an der österreichischen Beteiligung der Geti Wilba erworben. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart.

Kai Brandes, Geschäftsführender Gesellschafter von CMP Capital Management-Partners, erklärt: „Wir wissen um die hohe Reputation von Geti Wilba, sind von den Marktpotenzialen überzeugt und werden das Unternehmen nachhaltig weiterentwickeln. Im Zentrum der Restrukturierungsmaßnahmen werden Effizienzsteigerungen, Zukunftsinvestitionen sowie eine moderne Organisation stehen.“

„CMP hat uns beeindruckt“, sagt Dr. Detlev Weiler, Geschäftsführer Geti Wilba, über den nun abgeschlossenen Verkauf. „Hat doch CMP sehr früh und sehr glaubwürdig versichert, am Unternehmen in seiner derzeitigen Form festzuhalten und den eingeschlagenen Weg der schrittweisen Modernisierung fortzusetzen.“

CMP ist eine deutsche Beteiligungsgesellschaft, die sich seit ihrer Gründung im Jahr 2000 auf die Übernahme von Unternehmen in Turnaround- und Umbruchsituationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz spezialisiert hat. Mit Akquisition der Unternehmen übernehmen Mitarbeiter der CMP operative Management-Verantwortung vor Ort. Im Falle der Geti Wilba wird Andreas Schulig, für die Akquisition verantwortlicher Partner bei CMP, die bestehende Geschäftsführung um Dr. Detlev Weiler ergänzen. Zudem wird zukünftig ein Fachbeirat mit relevanten Markt-Experten etabliert, die die Geschäftsführung bei der Leitung des Unternehmens unterstützen.

Das Amtsgericht Stade hatte am 14. Februar 2020 dem Antrag der Geti Wilba GmbH & Co. KG auf Anordnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens stattgeben und ein vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet.   Quelle & Bild: Geti Wilba    (Mai 2020)

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