BOGK appelliert an Politik und Handel

Aufgrund des Absatzeinbruchs von tiefgekühlten, gekühlten und Kartoffeltrockenprodukten, hauptsächlich in den Bereichen Gastronomie, Kantinenversorgung, Verzehr bei Großveranstaltungen und im Export, konnten nicht nur europaweit, sondern auch in Deutschland mehrere 100.000 Tonnen Verarbeitungskartoffeln nicht verwertet werden. Die Folgen sind gravierend, so Horst-Peter Karos, Geschäftsführer des Bundesverbandes der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie (BOGK).

Wertvolle Lebensmittel müssen der Verfütterung, Biogasanlagen oder einer anderweitigen Entsorgung zugeführt werden, führt der Verband weiter aus. Die Schäden hierfür gehen in die Millionen. Eine wesentliche Verbesserung der Lage sei auch mittelfristig nicht absehbar. Neben der bei der Politik bereits angefragten finanziellen Unterstützung der Kartoffelanbauer benötige auch die kartoffelverarbeitende Industrie Unterstützung, so Karos. Der Bundesverband stehe diesbezüglich im engen Kontakt mit den Behörden. Der Verband bittet sowohl beim Handel als auch beim Verbraucher nun um eine vollkommen neue Wertschätzung für Kartoffeln und daraus hergestellte Kartoffelprodukte. Der Handel sollte deshalb das Angebot von Kartoffelprodukten insgesamt ausbauen und bewerben, so der BOGK.   Quelle: BOGK   Foto: pixelio.de (Juni 2020)

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