Fischesser ändern ihr Konsumverhalten

Sechs von zehn Fischesser haben in den vergangenen zwölf Monaten ihr Konsumverhalten geändert, um Ozeane und Fischbestände besser zu schützen. Das ist ein Ergebnis einer vom Marine Stewardship Council (MSC) beauftragten repräsentativen Verbraucherstudie zum Thema Fisch und Meeresschutz, die der MSC anlässlich des Internationalen Tages der Meere (8. Juni) veröffentlicht hat. Die Befragung – die weltweit größte ihrer Art – knüpft an den SOFIA-Report der Welternährungsorganisation FAO an. Für die Studie wurden vom Meinungsforschungsinstitut GlobeScan mehr als 20.000 Menschen in 23 Ländern zum Thema Ozeane und Fischkonsum befragt, darunter 1.312 Fischesser in Deutschland.

Dabei gab es deutliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen. Während bei den 18- bis 24-Jährigen mehr als 80 Prozent aussagten, die Art ihres Fischkonsums im vergangenen Jahr bewusst geändert zu haben, waren es bei den über 55-Jährigen knapp 50 Prozent. Ein Viertel aller Befragten gab generationsübergreifend an, in den letzten Monaten gezielter zu Produkten gegriffen zu haben, die als nachhaltig und umweltfreundlich gekennzeichnet waren, zum Beispiel durch das blaue MSC-Siegel. Jeweils 12 Prozent haben ihren Fischhändler oder Supermarkt gewechselt, um Zugriff auf ein nachhaltigeres Fischsortiment zu haben, oder sind auf andere, mutmaßlich weniger überfischte Fischarten umgestiegen. Quelle & Bild: MSC (Juni 2020)

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