Frosta: 50 Prozent mehr Fischstäbchen

Der Umsatz der Frosta AG ist im ersten Halbjahr 2020 um 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Er lag Ende Juni bei 283 Millionen Euro. Das geht aus dem Halbjahresfinanzbericht des Unternehmens hervor. Getrieben wurde diese Entwicklung durch das europaweite Wachstum von 27,2 Prozent der Marke Frosta. Besonders erfreulich habe sich die Nachfrage nach Fischstäbchen entwickelt, diese sei um 50 Prozent gestiegen, teilten die Bremerhavener mit. „Das starke Wachstum unserer Fischstäbchen hat uns selber überrascht”, sagt Hinnerk Ehlers, Vorstand von Frosta. „Aber nicht nur Fisch, auch Gemüseprodukte und Gerichte tragen mit zweistelligen Wachstumsraten zur guten Entwicklung bei.“

Auf der virtuellen Hauptversammlung machte Frosta auch öffentlich, was der TK-Report bereits in der Juli-Ausgabe berichtete: Ab September will Frosta seinen veganen „Fisch vom Feld” in drei Varianten in den Handel bringen. Entwickelt waren die Produkte ursprünglich für den Foodservice. Die neuen Artikel bestehen aus Jackfruit, Schwarzwurzeln, Blumenkohl und Bohnen, auf Soja hat Frosta nach eigenen Angaben bewusst verzichtet. 

Eine Prognose für den weiteren Geschäftsverlauf sei trotz dieses guten Starts unter den aktuellen volatilen, Covid-19 geprägten Rahmenbedingungen nur eingeschränkt möglich, so Frosta. Aus aktueller Sicht sollten ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich und ein Konzernjahresergebnis von circa 4 Prozent vom Umsatz erzielt werden, erklärte das Unternehmen. Quelle: Frosta Bild: TK-Report (Juli 2020)

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