GfK: Tiefkühlkost legt um 16,1 Prozent zu

Der Bereich Tiefkühlkost inklusive Speiseeis schließt das erste Halbjahr 2020 mit einem deutlichen Wertzuwachs von 16,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ab. Das zeigt der neue Consumer-Index der Gesellschaft für Konsumforschung für Juni 2020. Marken entwickeln sich dabei etwas besser als Handelsmarken (+16,6 % vs. +15,5 %). Die Haushalte haben im ersten Halbjahr 2020 im Schnitt rund 25 Kilogramm Tiefkühlkost inklusive Speiseeis gekauft und dafür 104 Euro ausgegeben. Das sind durchschnittlich drei Kilo und 14 Euro mehr als im Vorjahreszeitraum.

Die stärksten Umsatztreiber im Bereich Tiefkühlkost exklusive Speiseeis waren im ersten Halbjahr TK-Obst und Säfte (+27,8 %), TK-Gemüse (+22,2 %), TK-Fertiggerichte (+21,3 %) und TK-Fisch/Meeresfrüchte (+20,4 %). TK-Pizza & Snacks (+9,9 %) sowie TK-Fleisch/Geflügel (+14,1 %) konnten zwar ebenfalls wertmäßig zulegen, jedoch auf deutlich niedrigerem Niveau, genauso wie TK-Backwaren (+12,9 %) und TK-Kartoffelprodukte (+12,1 %).

Vermutlich getrieben durch die niedrigeren Temperaturen und weniger Sonnenstunden als noch im Jahr zuvor, bringt der Juni als Einzelmonat für die Kategorie Speiseeis nicht dasselbe ausgeprägt positive Ergebnis wie die Vormonate, sondern einen Minderumsatz von vier Prozent, hauptsächlich bewirkt durch das Minus bei den Handelsmarken (-11,8 %). Betrachtet man das gesamte Halbjahr, kann Speiseeis (+15,2 %) jedoch mit der Entwicklung von Tiefkühlkost (+16,3 %) mithalten. Quelle: GfK , Bild: dti (Juli 2020)

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