Rekordumsatz mit Fisch und Meeresfrüchten

Im siebten Jahr in Folge haben die Verbraucher für Fisch und Meeresfrüchte im LEH mehr Geld ausgegeben: 2019 stiegen die Ausgaben um 4,9 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro, was einen neuen Umsatzrekord bedeutet. Die eingekaufte Menge blieb mit 401.000 Tonnen stabil. Das teilte das Fisch-Informationszentrum (FIZ) in Hamburg mit. Neue Zahlen präsentierte das FIZ auch für das erste Halbjahr 2020. Zwischen Januar und Juni stiegen die Einkaufsmengen um 14,8 Prozent auf 236.665 Tonnen. Dafür gaben die Verbraucher 2,4 Milliarden Euro aus, was einem Zuwachs von 16,5 Prozent entspricht. Den mengenmäßig stärksten Zuwachs (+12.000 Tonnen) verzeichneten die Einkäufe von tiefgekühlten Fischerzeugnissen. 

Nach Einschätzungen des FIZ werden die zeitweisen Schließungen von Restaurants und Kantinen auch auf die Absatzkanäle des Marktes Auswirkungen zeigen. So erwartet das FIZ für 2020 eine Zunahme der Einkäufe über den LEH von 124.000 Tonnen (Fanggewicht), während der Bereich der Außer-Haus-Verpflegung einen Rückgang von 110.500 Tonnen (Fanggewicht) zu verkraften hat. Insgesamt rechnet das FIZ mit einem kleinen Zuwachs im Pro-Kopf-Fischkonsum von 1,5 Prozent auf 13,5 kg auf Basis vorläufiger Daten.

Der Vorsitzende des FIZ, René Stahlhofen (Foto), zeigte sich bei der Jahrespressekonferenz zuversichtlich, „dass Fisch und Meeresfrüchte auch während der Corona-Pandemie wertgeschätzt bleiben und die Nachfrage insgesamt steigen wird“. Stahlhofen betonte, „dass Fische, Krebs- und Weichtiere einen positiven Beitrag für eine ausgewogene Ernährung bieten und infolge der Vielfalt, Sicherheit und des Genusses beliebte Lebensmittel sind!“ Quelle: FIZ, Bild: Marnau (August 2020)

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