Dr. Oetker: Aus für Pizzaburger

Dr. Oetker nimmt den Pizzaburger aus dem Programm. „Wo Licht ist, ist auch Schatten. Heute wollen wir Abschied nehmen von unserem langjährigen, tapferen Freund, dem Pizzaburger. Du hattest eine Ober- und eine Unterseite. Dazwischen befand sich pures Glück“, formulierte die Social Media-Abteilung der Bielefelder salbungsvoll auf Twitter. Damit endet eine Geschichte, die hoffnungsvoll begann. Am 1. September 2014 brachte Dr. Oetker den Hybrid-Snack erstmals in die TK-Truhen. „Das Besondere daran ist der unkomplizierte Verzehr ohne Teller, ohne Besteck, einfach mit der Hand“, so das Unternehmen seinerzeit. 2015 wurden bereits 2,5 Millionen Produkte verkauft.

Der Produktlaunch 2014 fußte unter anderem auf einer Verbraucherstudie, die das Unternehmen 2013 beim Forsa-Institut in Auftrag gegeben hatte. Sie ergab, dass Tiefkühl-Pizza am liebsten mit der Hand gegessen wird. Bundesweit wurden knapp 1.500 Teilnehmer ab 14 Jahren zu ihren Essgewohnheiten von Tiefkühl-Pizza befragt. Dabei kam unter anderem heraus, dass 60 Prozent der Männer und 65 Prozent der Frauen Tiefkühl-Pizza vorzugsweise mit der Hand essen. Bei den 15 bis 39-Jährigen lag dieser Wert noch höher. Zum Start brachte Dr. Oetker den Pizzaburger in den Varianten „Salami“, „Speciale“ und „Diavolo“ auf den Markt, später ergänzten „Cheese ’n‘ Nachos“ oder „BBQ Chicken“ das Sortiment. Quelle: Twitter/TK-Report, Bild: Dr. Oetker (September 2020)

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