GfK: TK weiter im Umsatzhoch

Der Juli 2020 brachte der Tiefkühlkost (inkl. Speiseeis) ein Umsatzwachstum von 8,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, konstatiert der GfK Consumer Index 7/2020. Allerdings bleibt das Ergebnis deutlich hinter der Entwicklung von Food gesamt (+13,8 %) zurück. Beim Speiseeis brachen die Umsätze sogar um 5,4 Prozent ein. Dabei sind die Multipackungen (-8 %) deutlich stärker betroffen als die Hauspackungen (-1,8 %). Auffällig: Insgesamt und je Segment sind es die Handelsmarken, die sich zweistellig negativ entwickeln. Dagegen ist der Beitrag der Marken mit plus 1,8 Prozent insgesamt positiv, was besonders an dem starken Wachstum im Segment der Hauspackungen (+5,9 %) liegt, so die GfK.

Tiefkühlkost hat sich mit 15 Prozent Mehrumsatz im Juli 2020 indes deutlich besser entwickelt als Speiseeis. Dabei performen die Marken (+17 %) auch hier deutlich besser als die Handelsmarken (+12,5 %). Starker Treiber ist einmal mehr die Einkaufshäufigkeit (+5,4 %; von durchschnittlich 2,8 auf 3,0 Einkaufsakte im Monat Juli 2020). Aber auch die Menge pro Käuferhaushalt ist um 9,4 Prozent gestiegen und beträgt aktuell 3,4 Kilo (im Vorjahr 3,1 kg). Die meisten TK-Segmente (Ausnahme TK-Fleisch/Geflügel) verzeichnen im Juli 2020 erneut hohe zweistellige Zuwächse: Die Top 3 sind diesmal TK-Süßspeisen (+37,1 %), TK-Backwaren (+23,9 %) und TK-Gemüse (+20,2 %), gefolgt von TK-Fisch/Meeresfrüchten (+17,9 %), TK-Kartoffelprodukten (+17,5 %) und TK-Fertiggerichten (+15,4 %).

Nach sieben Monaten in 2020 fällt das Fazit für Tiefkühlkost inklusive Speiseeis unterm Strich äußerst positiv aus, bilanziert die GfK: Ein starkes Umsatzplus zum Vorjahreszeitraum von 15 Prozent für die Gesamtkategorie steht auf dem Ergebnisbogen. Dabei ist die Entwicklung für die Tiefkühlkost mit 16,1 % um einiges positiver als für Speiseeis (+10,5 %). Quelle: GfK Bild: dti (September 2020)

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