Öko-Test: Nur wenig gute Noten für TK-Spinat

Die Zeitschrift Öko-Test hat für ihre Oktober-Ausgabe TK-Blattspinat getestet. Von den 16 analysierten Produkten erhielten drei die Note „sehr gut“, eines ein „gut“. Drei Spinatmarken wurde mit „ungenügend“ bewertet, vier mit „mangelhaft“. Beim Bio-Blattspinat erhielten der „Alnatura Blattspinat“ und der „K-Bio Blattspinat“ jeweils ein „sehr gut“. Beim konventionellen Spinat bekam der Bofrost-Artikel die Bestmarke. „Neben den aus unserer Sicht erhöhten bis stark erhöhten Nitrat-, Nitrit- und Cadmiumgehalten hat das Labor in zwei Fällen giftige Pyrrolizidinalkaloide (PA) gemessen“, schreibt Öko-Test.

Im „Bio-Inside Blattspinat“ und dem „Demeter Garten Blattspinat“ hat das beauftragte Labor Pyrrolizidinalkaloide nachgewiesen. Es handelt sich dabei um natürliche Pflanzengifte, die aus Beikräutern stammen. „Um Nitrit und Gifte aus Beikräutern in Spinat künftig zu vermeiden, müssen einige Erzeuger bei Ernte und Verarbeitung sorgfältiger vorgehen“, mahnt Öko-Test. Außerdem bemängelt die Zeitschrift: „In den konventionellen Produkten von Norma und Frosta kritisieren wir das bienengiftige Pestizid Lambda-Cyhalothrin, dessen Wert bei Frosta nach unserem Kriterium erhöht ist.“ Der Frosta-Blattspinat wurde mit „ungenügend“ bewertet, genauso wie der „Bio Bio Junger Blattspinat“ von Netto und der „Bio Inside Blattspinat“ von Demeter Felderzeugnisse. Quelle: Öko-Test, Bild: Shutterstock/HandmadePictures (September 2020)

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