UAW: Erfolg im Kampf gegen Foodwaste

United Against Waste e.V. (UAW) kommt in seiner Zwischenbilanz 2020 zu einem positiven Resümee bei der Verringerung der Lebensmittelverschwendung in der Gemeinschaftsverpflegung. In den letzten drei Jahren sind die Abfälle in allen analysierten Betrieben im Bereich Krankenhaus und Pflege, Betriebsrestaurants, Hotellerie, Schulverpflegung und Systemgastronomie signifikant zurückgegangen, so UAW. Die Resultate zeigen, dass mit der Implementierung bestimmter Maßnahmen die Abfälle in den jeweiligen Betrieben um durchschnittlich mindestens 30 Prozent gesenkt werden konnten. Das Deutsche Tiefkühlinstitut (dti) begrüßt als Mitgleid von UAW „die sehr erfreuliche positive Entwicklung der letzten Jahre“.

Die Ergebnisse von UAW untermauerten auch die wichtige Rolle tiefgekühlter Produkte für die Gastronomie, um zum Beispiel Überproduktion durch gute Portionierbarkeit und flexiblen Einsatz durch just-in-time-Zubereitung zu vermeiden, betont das dti. Tiefgekühlte Lebensmittel gewinnen seit Jahren in der Außer-Haus-Verpflegung an Bedeutung: Im Jahr 2019 stieg der Absatz tiefgekühlter Produkte in der Gemeinschaftsverpflegung auf rund 1,97 Millionen Tonnen.

Der UAW-Zwischenbericht 2020 stellt Daten zum Ausmaß der Lebensmittelabfälle in der Außer-Haus-Verpflegung sowie neue Erkenntnisse und Lösungsansätze für die Branche vor. Mittlerweile wurden über 720 Analysen in Hotels, Betriebsrestaurants, Krankenhäusern, der Schulverpflegung und der Systemgastronomie durchgeführt. Die Ergebnisse führen einen Bericht aus dem Jahr 2017 fort und erlauben somit einen Überblick über die Entwicklung in den letzten drei Jahren. Die Resultate zeigen, dass mit der Implementierung bestimmter Maßnahmen die Abfälle in den jeweiligen Betrieben um durchschnittlich mindestens 30 Prozent gesenkt werden konnten. Häufige Ursache und somit Ansatzpunkt für die Hebung von Einsparpotenzialen für vermeidbare Lebensmittelabfälle waren – unabhängig von der Art des Betriebes – eine starke Überproduktion. Die Gesamtkosten der umgesetzten Maßnahmen zur Reduktion im Vergleich zu den Einsparungen liegen bei lediglich 10 Prozent. Quellen: UAW, dti Bild: dti (September 2020)

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