Bestnoten für TK-Rotkohl

Stiftung Warentest hat für die November-Ausgabe des Test-Magazins 27 Rotkohl-Produkte beurteilt, darunter 11 klassische und 16 Apfelrotkohle. Das Ergebnis: Tiefgekühlter Rotkohl überzeugte insgesamt mehr als die ungekühlten Produkte in Gläsern, Dosen oder Beuteln. Auch der Vitamin-C-Gehalt war im Tiefkühlprodukt noch vorhanden, während er in den meisten Standbodenbeuteln fast nicht mehr aufzufinden war, so Stiftung Warentest. Testsieger ist Iglo, wie auch bei der letzten Untersuchung vor elf Jahren.

„Am schmackhaftesten sind die tiefgekühlten Apfelrotkohle von Iglo, Edeka und Eismann“, urteilt Stiftung Warentest. Gute Noten bekamen auch die Artikel von Bofrost und Alnatura.  Hervorgehoben wurde vor allem die sensorische Qualität der Produkte von Iglo, Edeka und Eismann. „Sie schmecken aromatisch, ausgewogen nach Rotkohl und Apfel sowie komplex würzig, etwa nach Nelke oder Zimt.“ Insgesamt erreichten neun Apfelrotkohle und vier ohne Apfel die Gesamtnote „Gut“.

Stiftung Warentest betont ausdrücklich den hohen Vitamin-C Gehalt von tiefgekühltem Rotkohl und bezeichnet ihn als „Superfood für den Winter“. „Tiefgekühlware wird schonend gekocht. Das sorgt für einen intensiven Geschmack und hohen Vitamin-C Gehalt. Wir wiesen bis zu 22 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm nach“, heißt es. Eine typische 150-Gramm-Portion eines vitaminreichen Kohls decke knapp ein Drittel des Tagesbedarfs eines Erwachsenen. „Bei Rotkohl aus dem Glas ist es weniger, aus Standbeuteln oft fast null“, so Stiftung Warentest. Pestizide oder Nitrat wurde in keinem Produkt nachgewiesen. Auch die Gehalte an Blei und Aluminium waren unkritisch. Quelle: Stiftung Warentest Bild: Iglo (Oktober 2020)

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