Frosta gewinnt Nachhaltigkeitspreis

Lebensmittelhersteller Frosta erhält für seine Tiefkühlverpackung aus Papier den Sonderpreis Verpackung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises. Der Sonderpreis prämiert vorbildliche Ideen für die Verpackungen von morgen, die Müll vermeiden, für den Massenmarkt bezahlbar sind und den Anforderungen von Transportsicherheit, Hygiene, Information und Bequemlichkeit entsprechen. Frostas Papierbeutel hat sich dabei auf der diesjährigen Jurysitzung in einem mehrstufigen Assessmentverfahren gegen die Konkurrenz durchsetzen können.

„Auf dem Weg zu weniger Materialverbrauch stellt der neue Frosta-Papierbeutel für tiefgekühlte Gemüsemischungen einen wegweisenden Baustein dar“, heißt es in der DNP-Jurybegründung. „Es handelt sich dabei um die erste entsprechende Beutellösung aus 100 Prozent Papier, wodurch die bisher üblichen Polypropylenbeutel ersetzt werden. Der Papierbeutel besteht aus ungebleichtem und ungestrichenem Kraftpapier, das mit umweltfreundlichen, wasserbasierten Farben bedruckt ist. Für die Innenseite wird ein hochverdichtetes Spezialpapier eingesetzt, das den notwendigen Produktschutz gewährleistet – ohne Füllstoffe oder sonst übliche Kunststoffbeschichtungen. Die eingesetzten Faserstoffe stammen aus FSC-zertifiziertem Anbau. Die Verpackung ist sehr leicht und weist im Vergleich zu den PP-Beuteln einen um fast 30 Prozent kleineren CO2-Fußabdruck auf. Die Verpackungslösung zeichnet sich darüber hinaus durch eine hohe Recyclingfähigkeit aus und kann einfach über den Papiermüll entsorgt werden.“ Quellen: Frosta, Deutscher Nachhaltigkeitspreis Bild: Frosta (Dezember 2020)

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