dti digital: Seminar zum Thema UTP-Richtlinie

Das Deutsche Tiefkühlinstitut (dti) lädt am 24. März 2021 von 10 bis 11.30 Uhr zu einer Zoom-Konferenz mit dem Titel: „Die neue UTP-Richtlinie zum Schutz vor unlauteren Handelspraktiken – Was ändert sich für Lebensmittelhersteller?“ Referent wird Jan Dietze von Zenk-Rechtsanwälte sein. Die EU-Richtlinie zum Verbot von unlauteren Handelspraktiken befindet sich in Deutschland auf der Ziellinie. Mit einem Zweiten Gesetz zur Änderung des Agrarmarktstrukturgesetzes sollen laut Ernährungsministerin Julia Klöckner die Geschäftsbeziehungen entlang der Lebensmittelkette gerechter gestaltet werden. Schädliche unlautere Handelspraktiken in der Lebensmittelversorgungskette sollen damit verboten werden. Weitere Handelspraktiken dürfen nur dann noch erlaubt sein, wenn sie vorher ausdrücklich und eindeutig zwischen den Vertragsparteien vereinbart wurden. 

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung wurde bereits in erster Lesung im Bundestag behandelt. Bis zum 1. Mai 2021 muss die europäische Richtlinie umgesetzt werden. Die Unternehmen der verarbeitenden Industrie sind aufgrund ihrer „Sandwich-Position“ in der Lebensmittelwertschöpfungskette doppelt von den neuen Regelungen betroffen. Experte Jan Dietze, Rechtsanwalt beim dti-Mitglied Zenk-Rechtsanwälte mit den Schwerpunkten Kartellrecht und Compliance, wird dabei u.a. die Fragen beantworten: Was bedeuten die neuen Regeln für die Hersteller von Lebensmittel, die innerhalb der Lebensmittelversorgungskette sowohl Abnehmer von Rohwaren als auch Lieferanten an den Handel sind? Worauf müssen Sie in ihren Beziehungen gegenüber den landwirtschaftlichen Erzeugern und dem Handel achten? Die Anmeldung für das Online-Seminar erfolgt auf der dti-Website www.tiefkuehlkost.de unter Aktuelles Termine & Anmeldung. Die Teilnahme am Seminar ist kostenfrei. Quelle & Bild: dti (März 2021)

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