Warentest: Gute Noten für TK-Beeren

Die Stiftung Warentest hat für ihre Juni-Ausgabe tiefgekühlte und frische Himbeeren und Heidelbeeren ins Labor geschickt und die insgesamt 29 Produkte auf Krankheitserreger und Schadstoffe untersucht. Die Frischware stammt aus Spanien, Marokko, Chile und Peru, die Frostware aus Kanada und Osteuropa, so die Tester. Fast die Hälfte ist Bio. Als Testsieger gingen sowohl bei Himbeeren als auch bei Heidelbeeren TK-Produkte hervor: Sie wiesen die bessere mikrobiologische Qualität auf und bei den Himbeeren waren die gefrosteten weniger keimbelastet als frische, bei den Heidelbeeren schnitten tiefgefrorene und frische etwa gleich ab.

Bei den Himbeeren lagen die Edeka Himbeeren und die Rewe Bio Himbeeren, beides TK-Produkte, ganz vorn. Bei den Heidelbeeren schnitten die tiefgekühlten Lidl Bio Organic Heidelbeeren und die Kaufland K-Bio Heidelbeeren am besten ab. Positiv: Noro- und Hepatitis-A-Viren waren im Test nicht nachweisbar, auch keine Salmonellen und Listerien. Die frischen Himbeeren zeigen sich aber anfällig für Verderbniskeime: In vier von sechs Produkten – darunter zwei Bio-Produkte – fanden die Tester erhöhte Gehalte an Schimmelpilzen, zum Teil auch an Hefen. Rückstände von Pflanzenschutzmitteln waren in keinem der dreizehn Bio-Produkte nachweisbar, auch von den 16 konventionellen Produkten schnitten 14 in diesem Prüfpunkt gut oder sehr gut ab.   Quelle Stiftung Warentest   Bild: dti   (Mai 2021)

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