Nährmittelindustrie im Südwesten: Lohnplus von 5 Prozent

Einigung im Tarifstreit in der Nährmittelindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland: Die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen steigen in zwei Schritten um 5 Prozent. Von dem neuen Tarifvertrag profitieren rund 7.000 Beschäftigte – darunter die Mitarbeiter von Nestlé Wagner in Nonnweiler und Dr. Oetker Professional in Wittlich. Der neue Tarifvertrag sieht ein Lohnplus von 2,5 Prozent rückwirkend zum 1. Mai vor. Im April 2022 steigen die Gehälter um weitere 2,5 Prozent. Für Néstle Wagner gilt eine um vier Monate versetzte Laufzeit des Tarifvertrags. Dort steigen die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen erst zum 1. September 2021.

Uwe Hildebrandt, Landesbezirksvorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und Verhandlungsführer in der aktuellen Tarifrunde sprach von „schwierigen Verhandlungen“, die zu einem „guten Ergebnis“ geführt hätten. Die Beschäftigten der Nährmittelindustrie hätten in den vergangenen Monaten coronabedingt unter deutlich erschwerten Arbeitsbedingungen gearbeitet, aber trotzdem jederzeit dafür gesorgt, dass die Regale im Handel voll gewesen seien, so die NGG. Daher soll zusätzlich im Juli eine Corona-Prämie in Höhe von 210 Euro gezahlt werden. Auszubildende bekommen 105 Euro. Der Lohn- und Gehaltstarifvertrag hat eine Laufzeit von 24 Monaten. Quelle: u.a. NGG, Bild: Nestlé Wagner (Juni 2021)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.