Erste Fälle von ASP bei Hausschweinen

Der Verdacht der Afrikanischen Schweinepest (ASP) hat sich bei Tieren aus drei Hausschweinbeständen in Brandenburg bestätigt. Das teilte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit. Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat die ASP jeweils in den Proben nachgewiesen. Es handelt sich damit um die ersten Fälle der Tierkrankheit bei Hausschweinen in Deutschland. Bislang war die ASP in Deutschland nur bei Wildschweinen aufgetreten.

Die positiv getesteten Schweine stammen laut BMEL aus einem Bio-Betrieb im Landkreis Spree-Neiße und zwei Kleinstbetrieben im Landkreis Märkisch-Oderland. Damit liegen auch die Fälle bei Hausschweinen in den bereits von ASP bei Wildschweinen betroffenen Landkreisen nahe der polnischen Grenze. Über die bestehenden Sperrzonen wegen ASP bei Wildschweinen (Kerngebiete, gefährdete Gebiete, Pufferzonen) hinaus werden nun um die betroffenen Betriebe Schutzzonen und Überwachungszonen eingerichtet, die Bestände werden gesperrt. Quelle: BMEL Bild: Shutterstock/Mountains Hunter (Juli 2021)

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