Frosta: Preiserhöhungen unvermeidbar

Die Frosta AG hat die Halbjahresergebnisse veröffentlicht. Zudem kündigt das Unternehmen aus Bremerhaven Preiserhöhungen an. Verantwortlich dafür seien Steigerungen bei den Einkaufspreisen aller wichtigen Materialien wie Fisch, Öle, Weizen, Verpackungen, Energie sowie Transporte. „Vor diesem Hintergrund haben wir zwei Möglichkeiten: entweder die Qualität unserer Produkte zu reduzieren – was für uns nicht in Frage kommt – oder die Abgabepreise an unsere Handelskunden zum nächstmöglichen Termin zu erhöhen“, sagte Vorstand Maik Busse.

Zu den Zahlen: Die Marke Frosta ist im Handel in Deutschland um 13,8 Prozent gewachsen und damit stärker als der Markt (+5,4 %). Das Handelsmarkengeschäft des Konzerns ist im ersten Halbjahr stark rückläufig, verlustbringende Kontrakte wurden insbesondere vor dem Hintergrund der weltweiten Entwicklung der Rohstoffmärkte nicht verlängert, so Frosta. Damit liegt der Konzernumsatz (266 mEUR) -6,3 % unter dem Vorjahr, während das Konzernhalbjahresergebnis mit 14 mEUR stabil auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden konnte.

Für das Gesamtjahr wird mit einem Konzernumsatz in der Größenordnung des Vorjahres und einem Konzernjahresergebnis im mittleren einstelligen Prozentbereich vom Umsatz gerechnet. Quelle & Bild: Frosta (Juli 2021)

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