Bund will mehr Nachhaltigkeit in seinen Kantinen

„Nachhaltigkeit konkret im Verwaltungshandeln umsetzen“ heißt ein Maßnahmenprogramm, das für alle Behörden und Einrichtungen der Bundesverwaltung gilt und das konkrete Maßnahmen vorgibt, um in verschiedenen Bereichen mehr Nachhaltigkeit umzusetzen. Das Bundeskabinett hat das Programm in dieser Woche nun weiterentwickelt. Für den Bereich Kantinen und Gemeinschaftsverpflegung konnte das Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) dabei nach eigener Aussage Verbesserungen in puncto Bio, Fair Trade, Tierwohl und Aquakultur erreichen.

Im Einzelnen soll der Anteil von Bio-Lebensmitteln bis 2025 auf 20 Prozent erhöht werden. Kaffee, Tee, Kakao, Kakaoprodukte und Bananen sind spätestens Ende 2025 ausschließlich aus nachhaltigem Anbau und fairem Handel zu beziehen. Kaffee ist in den Kantinen des Bundeslandwirtschaftsministeriums bereits zu 100 Prozent aus fairem Handel, betont das BMEL. Fleisch soll möglichst aus besonders tierschutzgerechter Nutztierhaltung stammen und Fisch aus nachhaltiger und bestandserhaltener Fischerei oder nachhaltig betriebener Aquakultur. Bis Ende 2022 werden zudem konkrete Nachhaltigkeitsanforderungen für Kantinen entwickelt.

„Als Bund setzen wir auf mehr Bio, mehr Tierwohl und fairen Handel“, kommentiert Julia Klöckner (Foto) den Beschluss. „Wir wollen damit auch Vorbild sein für die Wirtschaft. Gleichzeitig wollen wir zeigen, wie mehr Nachhaltigkeit und Bio-Lebensmittel bezahlbar für alle angeboten werden können.“ Quelle & Bild: BMEL (August 2021)

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