Fisch: Umsatzrekord im LEH

Die Verbraucher in Deutschland haben sich im Corona-Jahr 2020 ihren Appetit auf Fisch nicht nehmen lassen – Im Gegenteil. Trotz der zeitweisen Schließung von Gastronomie und Betriebsverpflegung blieb der Pro-Kopf-Verbrauch mit 14,1 kg auf hohem Niveau, das zeigen neue Zahlen des Fisch-Informationszentrums (FIZ), die der Vorsitzende René Stahlhofen (Royal Greenland, Foto) vorstellte. Die Einkäufe privater Haushalte von Fisch und Meeresfrüchten stieg 2020 um 56.753 Tonnen auf 457.630 Tonnen – ein Plus von 14,1 Prozent. Tiefgekühlter Fisch verzeichnete sogar ein Absatzgewinn von 15,2 Prozent.

Auch die Ausgaben für Fisch und Meeresfrüchte sind auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Die Haushalte in Deutschland gaben 4,7 Milliarden Euro aus – 16,4 Prozent mehr als 2019.

Der positive Trend im LEH bestätigt sich auch im ersten Halbjahr 2021, so das FIZ. Die Einkaufsmenge stieg nochmals um 1,3 Prozent, der Einkaufswert um 6,1 Prozent. Besonders haben sich im ersten Halbjahr die Absatzzahlen für Frischfisch entwickelt (+ 23,7 %). Tiefkühlfischerzeugnisse verlieren 2 Prozent, liegen aber noch deutlich über den Einkäufen im ersten Halbjahr 2019 (+ 15,5 Prozent). Quelle: FIZ, Bild: TK-Report (August 2021)

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