Hapag-Lloyd erwirbt Anteile am JadeWeserPort

Hapag-Lloyd wird sich am JadeWeserPort mit 30 Prozent am Container Terminal Wilhelmshaven (CTW) und mit 50 Prozent am Rail Terminal Wilhelmshaven (RTW) beteiligen. Der Terminalbetreiber Eurogate hält weiterhin die verbleibenden Anteile. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Kartellbehörden wird der Abschluss der Transaktion innerhalb weniger Monate erwartet, heißt es in einer Meldung beider Unternehmen. 

Der Geschäftsführer der JadeWeserPort-Realisierungsgesellschaft, Holger Banik, zeigt sich erfreut über die Beteiligung von Hapag-Lloyd am Containerterminal in Wilhelmshaven: „Ich freue mich sehr, dass die Reederei Hapag-Lloyd das große Potenzial von Deutschlands einzigem Container-Tiefwasserhafen zu schätzen weiß und es nutzen möchte. Der JadeWeserPort bietet mit seiner modernen Infrastruktur und der Suprastruktur des Terminalbetreibers ideale Voraussetzungen für die Abfertigung auch ihrer Großcontainerschiffe. Diese Hafeninfrastruktur gilt es nun, in bewährter Zusammenarbeit mit Eurogate weiterzuentwickeln.“

„Die Beteiligung ist zukunftsweisend, um die Potenziale des Hafens noch besser zu nutzen und aktiv zu gestalten“, sagt Bernd Althusmann, Niedersachsens Wirtschaftsminister und Aufsichtsratsvorsitzender der JadeWeserPort-Realisierungsgesellschaft. „Die Zusammenarbeit einer Hamburger Reederei mit dem bremischen Terminalbetreiber Eurogate am bremisch-niedersächsischen Gemeinschaftsprojekt JadeWeserPort spricht aber auch für einen Gedanken, den ich mit Blick auf die internationale Konkurrenzsituation für sehr wichtig halte: Wir werden uns in diesem Wettstreit nicht allein behaupten können, sondern nur, wenn wir unsere verschiedenen Standorte als einen ,Hafen Norddeutschland‘ verstehen und enger zusammenarbeiten.“ Quelle & Bild: JadeWeserPort (September 2021) 

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