Stabiler Absatz von Fisch und Meeresfrüchten

In den ersten neun Monaten des Jahres 2021 haben die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland erneut mehr Geld im Einzelhandel für Fisch und Meeresfrüchte ausgegeben als im Vorjahreszeitraum. Das zeigen aktuelle Zahlen des Fisch-Informationszentrums (FIZ). Mit 3,6 Mrd. Euro Umsatzvolumen liegt der Einkaufswert 4,1 Prozent über dem Vorjahreszeitraum und stellt damit einen neuen Umsatzrekord dar. Mit einem Plus von 0,1 Prozent ist die eingekaufte Menge auf hohem Niveau stabil. 

Nicht ganz an den Vorjahreserfolg des ersten Corona-Jahres anschließen konnten in den ersten drei Quartalen des Jahres 2021 die Einkäufe von tiefgefrorenen Fischerzeugnissen. Nach den außerordentlich hohen Abverkäufen im Jahr 2020 mit über 15 Prozent Steigerung blieb die Einkaufsmenge mit 104.900 t um 2,1 Prozent unter der des Vorjahreszeitraums. Allerdings waren die Verbraucherinnen und Verbraucher bereit, mit 906 Mio. Euro ca. 0,6 Prozent mehr für Tiefkühlfischerzeugnisse auszugeben.

Nachgefragt haben die Verbraucher vor allem frische und aufgetaute Fischerzeugnisse. Der Wert dieser Einkäufe stieg um 12,9 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro und damit auf einen neuen Höchststand. Die Einkaufsmenge nahm überdurchschnittlich um 16 Prozent auf 68.729 t im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu.

Positive Absatz- und Umsatzzahlen weisen auch die Einkäufe von geräuchertem Fisch auf. Die Einkaufsmenge hat sich in den ersten drei Quartalen des Jahres 2021 um 6,1 Prozent auf 35.341 Tonnen erhöht, der Umsatz um 4,3 Prozent auf 606 Mio. Euro.

Im Vergleich zum ersten Corona-Jahr haben sich die Verbraucher bei Fischdauerkonserven im Jahr 2021 erst noch aus den „Hamsterkäufen“ des Vorjahres versorgt, so dass der Mengenabsatz mit einem Minus von 10,6 Prozent zu erwarten war. Allerdings liegt die Absatzmenge in den ersten drei Quartalen mit 963 Tonnen noch über der Absatzmenge des Vor-Corona-Jahres 2019. Das Umsatzvolumen ging 2021 bislang um 8,3 Prozent auf 352 Mio. Euro zurück.

Traditionell gehört das letzte Quartal eines jeden Jahres zu einer Zeit, wo Fisch und Meeresfrüchte weit oben auf den Einkaufszetteln stehen. Es bleibt daher spannend, den Marktverlauf weiter zu beobachten, resümiert das FIZ. Quelle: Fisch-Informationszentrum Bild: dti (Oktober 2021)

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