Großbäcker starten Forschungsprojekt zur Reduzierung von Acrylamid

„Wir beobachten auf dem Markt eine steigende Tendenz beim Angebot von Spezialbackwaren wie zum Beispiel Kartoffelbrot, Oliven-Ciabatta oder Zwiebelbrot“, sagt Geschäftsführer Alexander Meyer-Kretschmer vom Verband Deutscher Großbäckereien. In der Vergangenheit habe sich aber gezeigt, dass diese Spezialzutaten die Bildung von Acrylamid begünstigten. Deshalb hat der Verband zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Getreideforschung (AGF) in Detmold und dem Weihenstephaner Institut für Getreideforschung (WIG) in Freising ein Forschungsprojekt zur Acrylamidreduzierung in Spezialbackwaren initiiert und unterstützt.

„Wir sind sehr froh darüber, dass das Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen der industriellen Gemeinschaftsforschung den Antrag jetzt bewilligt hat.“ Für Armin Juncker, den Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Großbäckereien, ist dieses Projekt ein wichtiger Beitrag in der politischen Diskussion um eine weitere Absenkung der Acrylamid-Höchstwerte auf nationaler und europäischer Ebene. Den Antrag gestellt haben die Universität Hohenheim und das Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung ILU in Bad Belzig. Wissenschaftlich betreut wird das Projekt von Professor Jekle aus Hohenheim und Professor Rohn vom ILU. Ab 2023 sollen die Ergebnisse vorliegen.   Quelle & Bild: Verband Deutscher Großbäckereien   (Dezember 2021)

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