BVLH: Haltungsform-Kennzeichnung des LEH muss Vorbild sein

Der Handelsverband Lebensmittel (BVLH) fordert von der Bundesregierung die Einführung einer verpflichtenden Tierhaltungskennzeichnung, die auf der Haltungsform-Kennzeichnung des Lebensmitteleinzelhandels aufsetzt und alle Absatzkanäle in Deutschland umfasst. „Wir begrüßen ausdrücklich das Vorhaben von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir, eine Tierhaltungskennzeichnung verbindlich einzuführen. Beim kürzlich stattgefundenen Verbändegespräch haben wir ihm erneut die Unterstützung des Lebensmittelhandels für dieses Vorhaben zugesagt“, sagt BVLH-Hauptgeschäftsführer Franz-Martin Rausch. „Dabei muss auch die Außer-Haus-Verpflegung in die Kennzeichnung einbezogen werden, betont Rausch. 

„Eine Tierhaltungskennzeichnung lediglich auf Produkten im Lebensmitteleinzelhandel schränkt die Sichtbarkeit und damit die Wirksamkeit des Labels unnötig ein“, ergänzt Rausch.

Damit die Tierhaltungskennzeichnung der Bundesregierung ein Erfolg wird, ist es nach Ansicht des BVLH zwingend nötig, dass sie sich eng an der bereits etablierte Haltungsform-Kennzeichnung des Lebensmitteleinzelhandels anlehnt. Obwohl das quadratische Siegel der vierstufigen Handelskennzeichnung erst zweieinhalb Jahre am Markt ist, sei es mittlerweile bekannter als das EU-Bio-Label, so der BVLH.

Seine Forderungen zu einer staatlichen Tierhaltungskennzeichnung hat der BVLH in einem Positionspapier zusammengefasst, das auf www.bvlh.net heruntergeladen werden kann. Quelle: BVLH Bild: Haltungsform (Februar 2022)

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