BMEL koordiniert Lebensmittelhilfen für Ukraine

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat eine Koordinierungsstelle für Lebensmittelhilfen der deutschen Ernährungswirtschaft in die Ukraine eingerichtet. „Ziel ist es, Lebensmittel-Hilfslieferungen schnell, bedarfsgerecht und zielgerichtet in die Ukraine zu bringen“, erklärte das Ministerium. Die Koordinierungsstelle stehe hierfür in engem Austausch mit den relevanten öffentlichen Stellen in der Ukraine, orientiere sich an den konkreten Bedarfen vor Ort und kommuniziere diese an interessierte Unternehmen in Deutschland. Sie ist außerdem für die Koordination der Anlieferung an die Hubs in der Nähe der ukrainischen Grenze zuständig.

Das Team der Koordinierungsstelle unterstützt Unternehmen der Ernährungswirtschaft, die über eigene Logistikstrukturen verfügen, dabei, Hilfslieferungen an den Lager- und Umschlagstellen in Nähe der ukrainischen Grenze unkompliziert abzuwickeln. Bei vorhandenen Kapazitäten und entsprechendem Vorlauf können in Einzelfällen auch Transportlösungen für die Abholung und Verbringung an die ukrainischen Hubs begleitet werden, heißt es. Aktuell dringend benötigt werden Konserven, Baby- und Kindernahrung, Wasser in PET-Flaschen, leicht verzehrbare Nahrungsmittel wie Snacks, Brot, Grundnahrungsmittel sowie Säfte in PET-Flaschen. Diese Liste wird in enger Zusammenarbeit mit den offiziellen Stellen in der Ukraine stetig aktualisiert.

Interessierte Unternehmen können sich ab sofort über die Webseite www.lebensmittelhilfe-ukraine.de und per Email info@lebensmittelhilfe-ukraine.de an die Koordinierungsstelle wenden. Quelle: BMEL (März 2022)

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