Uni Göttingen bietet Studienmodul „Kartoffelproduktion“ an

Zum Sommersemester hat die Georg-August-Universität Göttingen den Studierenden erstmals das Modul „Kartoffelproduktion“ angeboten – in enger Zusammenarbeit mit der Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e.V. (UNIKA). „Die ersten Lehrveranstaltungen des Moduls sind bereits erfolgreich durchgeführt“, erläutert Dr. Marcel Naumann, verantwortlich für die Lehre des Moduls in der Fakultät Agrarwissenschaften der südniedersächsischen Universität. 

„Die Vermittlung von Fachwissen und die Ausbildung von qualifizierten Fachkräften ist für die Branche von außerordentlicher Bedeutung“, erklärt Dr. Sebastean Schwarz, Geschäftsführer der UNIKA. „Das Modul der Universität Göttingen bietet einen kompakten Einblick in die Kartoffelproduktion. Eingebunden in die Vorlesungen sind Fachleute aus der Branche, die ihr Wissen an die Studierenden weitergeben. Dies gilt es zu unterstützen und weiterzuentwickeln.“

Inhaltlich ist das Modul breit gefächert. Neben der Kenntnisvermittlung zur ernährungsphysiologischen Bedeutung der Kartoffel sowie zur wirtschaftlichen Bedeutung des Kartoffelbaus stehen auch Krankheiten im Kartoffelanbau und deren Bekämpfung auf dem Lehrplan. Ergänzt werden diese Inhalte durch Vorlesungen zu Züchtung und Sorten, Anbau und Düngung, Technik im Kartoffelbau, Qualität von Kartoffeln und Kartoffelprodukten, Lagerung und Verarbeitung von Kartoffeln. „Zukünftig möchten wir das Modul ‚Kartoffelproduktion‘ allen Interessierten zugänglich machen. Die Abstimmungen dazu laufen bereits“, kündigt Dr. Schwarz an. Quelle: UNIKA Bild: Shutterstock (Mai 2022)

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