GfK: Tiefkühlprodukte verlieren im April moderat

Im April 2022 verzeichnete die Kategorie Tiefkühlkost (inklusive Speiseeis) einen Umsatzverlust von 2,7 Prozent im LEH, maßgeblich verursacht durch die schwächere Entwicklung bei Speiseeis (-9,1 %), vermeldet der GfK Consumer Index 4/2022. Der Umsatzverlust beim Speiseeis rührte stärker von den Multipackungen her (-14,3 %) und insbesondere von den Marken (-18,5 %). Bei den Hauspackungen fiel der Rückgang mit minus 1,3 Prozent deutlich moderater aus, hier getragen von den Marken, die als einziges Segment ein kleines Wachstum verzeichnen konnten (+1,3 %).

Die Kategorie Tiefkühlkost konnte im April 2022 die Verluste deutlich besser begrenzen als Speiseeis; der Umsatzrückgang betrug 1,1 Prozent. Hier leisteten die Handelsmarken einen positiven Beitrag (+0,9 %), während die Marken (-2,6 %) im Vergleich zum Vorjahr Umsatz abgegeben haben, so die GfK. Mit Blick auf die TK-Segmente fielen die Umsatzentwicklungen unterschiedlich aus: Zur den Top 3 im April zählten die Getreide-/Mehlerzeugnisse (+32,5 %), TK-Käse (+12,0 %) und TK-Backwaren (+6,6 %); die Flop 3 waren TK-Süßspeisen (-18,5 %), TK-Imitate (Fisch-/Fleischersatz, -8,5 %) und TK-Fleisch/-Geflügel (-8,0 %).

Im Vergleich zur Monatsentwicklung fällt der kumulierte Trend für die Gesamtkategorie Tiefkühlkost (inkl. Speiseeis) im YTD April 2022 deutlich schwächer aus (-6,3 %). Dabei gibt Speiseeis im Umsatz mit minus 8,2 Prozent im bisherigen Jahresverlauf noch einmal deutlich stärker nach als TKK mit minus 6,0 Prozent. Quelle: GfK Bild: dti (Juni 2022)

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