Hackerangriff auf Apetito

Der Verpflegungsanbieter Apetito ist in der Nacht zu Samstag Ziel einer Cyberattacke geworden. Das teilte das Unternehmen aus Rheine mit. „Wir müssen Sie leider darüber informieren, dass wir Ziel eines Cyberangriffs geworden sind. Dadurch haben wir derzeit keinen Zugriff auf unsere IT-gestützten Systeme“, erklärte Apetito. Aus diesem Grund seien aktuell auch keine Bestellungen möglich. „Wann wir wieder erreichbar sind, ist leider noch nicht absehbar. Kunden können sich an ihren zuständigen Außendienstmitarbeitenden wenden“, so Apetito. Ein Expertenteam intern und extern arbeite mit Hochdruck an Analyse und Lösungen.

Die Apetito Firmengruppe, zu den auch der TK-Fischproduzent Costa aus Emden gehört, erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 1,01 Milliarden Euro. Insbesondere in den Kernmärkten – der Verpflegung von Seniorinnen und Senioren zuhause und der Kita- und Schulverpflegung – hatte Apetito zuletzt die Umsätze trotz der Corona-Pandemie stabilisieren können, während das Cateringgeschäft 2021 ein leichtes Minus aufwies.

Ob über den Cyberangriff ein Lösegeld erpresst werden soll, blieb zunächst unklar. Zuletzt hatte eine Studie des Unternehmensversicherers Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) gezeigt, dass die Zahl der Cyberangriffe auf Unternehmen, die Daten und Systeme verschlüsseln und für die Freigabe ein Lösegeld verlangen, in der ersten Jahreshälfte 2021 weltweit um 125 Prozent gestiegen ist. Quelle & Screenshot: Apetito (Juni 2022)

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