Veganz und Fraunhofer-Institut IME schließen Forschungspartnerschaft

Das Berliner Unternehmen Veganz und das Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME in Aachen arbeiten im Rahmen einer im Juni begonnenen Forschungskooperation gemeinsam am Anbau von Erbsen im Vertical Farming. Die Erbsen könnten künftig als Basis für Fleischalternativen genutzt werden. “Wir freuen uns, mit dem Fraunhofer IME den perfekten Partner gefunden zu haben, um nachhaltige Anbaumöglichkeiten zu erproben”, sagt Jan Bredack (Foto), Gründer und CEO der Veganz Group AG. “So können wir die Agrarwende konsequent vorantreiben, um die stetig wachsende Weltbevölkerung in Zukunft nachhaltig und klimafreundlich zu ernähren.”

Das Fraunhofer IME ist ein Institut der Fraunhofer Gesellschaft und hat mit dem OrbiLoop-/OrbiPlant-System eine neuartige Vertical Farming-Plattformtechnologie entwickelt. Das Farming-Konzept erlaubt es, den Anbau und die Verarbeitung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen lokal unter einem Dach beziehungsweise an einem Standort zu etablieren. In diesem Fall sollen Erbsen als Proteinquelle angebaut und direkt zu Fleischalternativen verarbeitet werden. Das schaffe eine Abkopplung und Unabhängigkeit von den Rohstoffmärkten und senke neben den CO₂- Emissionen auch den Wasserverbrauch, erklärt Veganz. Die Erbsen wachsen hierbei direkt in einem vertikal verlaufenden Förderband bei minimalem Platz- und Ressourcenbedarf unter kontrollierten Bedingungen. 

Laut Vereinten Nationen werden bis zum Ende des Jahrhunderts 85 Prozent der Weltbevölkerung, die bis dahin auf circa 9 Milliarden Menschen ansteigen wird, in Städten leben. Vertical Farming bietet einen Ansatz, diese Menschen lokal und nachhaltig zu versorgen. Quelle Veganz Bild: TK-Report (Juni 2022)

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