Mehr Bio in Bayern: Burgis Gewinner der Initiative „30 für 30“

Der Knödelspezialist Burgis ist seit dem 27. Juli offiziell eines der innovativen Leuchtturmprojekte der Initiative „30 für 30“ für mehr Bio in Bayern. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sucht in sechs Etappen jeweils fünf beispielhafte Unternehmen, die mit modernen Konzepten die bio-regionale Ernährung in Bayern voranbringen. Der Oberpfälzer Knödelspezialist Burgis produziert seine Kartoffelknödel für den Einzelhandel und die Gastronomie seit ein paar Jahren auch in Bio-Qualität. Jetzt gehört das Unternehmen mit seinen „Juradistl Bio-Knödeln“ und „Juradistl Bio-Knödelinos“ zu den fünf Gewinnern der zweiten Runde, die im Rahmen der diesjährigen Biofach ausgezeichnet wurden.

„Mit unserem Projekt wollen wir anderen konventionellen Lebensmittelproduzenten Mut machen, auch Bio-Produkte herzustellen“, sagt Timo Burger, Geschäftsführung Burgis GmbH. Für die prämierten Knödel nutzt Burgis nur Rohwaren aus den Landkreisen Neumarkt, Schwandorf und Regensburg – im Juradistl-Projekt-Gebiet. „Wir haben uns für das Bayerische Bio-Siegel entschieden, weil regionales Bio das beste Bio ist. Es verbindet ökologischen Landbau mit dem Megatrend Regionalität. Wir fördern damit regionale Wirtschaftskreisläufe und stärken die Bayerische Bio-Landwirtschaft.“

In seinem Fazit stellt Timo Burger fest: „Ich würde jedem raten, wenn es irgendwie geht, auch Bioprodukte herzustellen. Weil es die nachhaltigsten Produkte sind, weil sie am besten schmecken und weil wir dadurch unsere schöne bayerische Heimat für die nächste Generation bewahren können.“

Das Bild zeigt Timo Burgis (l.) mit Anton Kreitmeir, Leiter der alp Bayern, der die Prämierung in Vertretung für Hubert Bittlmayer, den Amtschef des Landwirtschaftsministeriums, kurzfristig auf der Biofach übernahm. Quelle & Bild: Burgis (August 2022)

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